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>>  ELISABETH GREIDERER „MEIN EINSATZ GILT OSTTIROL“
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Tourismus stärken


Durch den neuen Tourismusverband Osttirol sind die Voraussetzungen für qualitatives touristisches Wachstum in unserem Bezirk deutlich verbessert worden. Jetzt gilt es, diese Chancen durch ein professionelles und wirkungsvolles Marketing und die Entwicklung von neuen Produkten und Angeboten zu nutzen.

Besondere Bedeutung kommt dabei dem Nationalpark Hohe Tauern Osttirol zu. Der Nutzen von Nationalparks für die Umwelt ist unbestritten, jener für die einheimische Bevölkerung muss aber dringend gesteigert werden. Wenn die Idee der Nationalparks dauerhaft erhalten bleiben soll, dann muss deren Akzeptanz in der Bevölkerung gesteigert werden. Solange aber in praktisch allen Nationalparkgemeinden Österreichs die Nächtigungszahlen sinken oder weit hinter den anderen Gemeinden herhinken, wird dies nicht gelingen. Gerade bei uns in Osttirol braucht es angesichts der schlechten Nächtigungszahlen in den Nationalparkgemeinden – rund 35% Minus bei den Sommernächtigungen in den vergangenen 15 Jahren! – die Bereitschaft, über eine gewisse Öffnung nachzudenken.

Der Tourismus ist eine der wichtigsten Erwerbsquellen für die einheimische Bevölkerung. Der Nationalparkgedanke muss sich damit verbinden lassen. Ich fordere vor allem ein besseres Marketing für die Parks. Ich halte es für eine Notwendigkeit, auf Augenhöhe mit den wissenschaftlichen Leitern der Nationalparks eigene Marketingfachleute zu positionieren, die über ein eigenes Budget verfügen. Denn wir brauchen weder den derzeitigen Glassturz noch eine Vollerschließung der Schutzgebiete. Es muss ein Weg gefunden werden, der nicht nur der schützenswerten Natur, sondern auch der Bevölkerung zugute kommt. Dazu braucht es Visionen, Hausverstand, Mut und einen vernünftigen Geldmitteleinsatz. Ältere Menschen sind die größte und wichtigste Zielgruppe des Sommertourismus. Mit ökologisch vertretbaren Transportmöglichkeiten wird der Nationalpark für sie zu einem hörbaren, sichtbaren, spürbaren Erlebnis. Panikmacher prophezeien eine Vollerschließung mit Liften, Seilbahnen und Asphaltstraßen – davon kann keine Rede sein, dazu ist unser Lebensraum zu wertvoll. Zurzeit werden die Parks aber zu sehr vor der Öffentlichkeit versteckt. Was die Leute aber nicht kennen lernen können, werden sie auch nicht kennen lernen wollen. Und letztlich geht damit nicht nur der Tourismus als Wirtschaftszweig mit breiter Wohlstandswirkung zugrunde, sondern mit ihm auch die Nationalparkidee. Das möchte ich verhindern, deshalb arbeite ich aktiv in der im letzten Jahr gegründeten ARGE-NPHT (Arbeitsgemeinschaft Nationalpark Hohe Tauern) mit. In der ARGE-NPHT sind neben den Bürgermeistern der Anliegergemeinden Landes- und Bundespolitiker sowie Nationalpark-Direktoren und Tourismusexperten der 3 Länder Tirol, Salzburg und Kärnten dabei. Ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung war die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung in Heiligenblut am 13.09.2009, mit der eine neue Ära des gemeinsamen Tourismusmarketings eingeleitet wurde. Die Landeshauptleute von Tirol, Salzburg und Kärnten unterzeichneten die Erklärung über eine künftige touristische Zusammenarbeit dieser 3 Bundesländer mit dem neuen gemeinsamen Logo NPHT.

Darüber hinaus will ich mich auch dafür einsetzen, dass die Voraussetzungen für das so wichtige Projekt Sexten-Sillian endlich geschaffen werden und die bestehenden Osttiroler Skigebiete weiter ausgebaut und die Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht werden.

















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